Rita Sandau
Heilpraktikerin &
Körpertherapeutin
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Naturheilverfahren Craniosacrale Therapie Polarity-Therapie Traumaarbeit
Naturheilverf. Craniosacral Polarity Traumatherapie

Craniosacrale Behandlung bei Kindern und Säuglingen

Die Craniosacrale Behandlung bei Säuglingen, Kleinkindern und Heranwachsenden erfordert zusätzliche Fähigkeiten durch den Therapeuten. Je nach Alter können sich die Kinder selber äußern oder benutzen unbewußte nonverbale Verhaltensweisen, um ihren Zustand und ihre Bereitschaft zu einer Berührung und Behandlung zu zeigen.

Kinder kommen zwar als ganze Wesen auf die Welt, ihr Nerven- und Knochensystem entwickelt sich aber im Laufe der Jahre weiter. So ist am Anfang bei der Geburt der Schädel noch nicht verzahnt und die Knochen noch nicht so fest verknöchert wie beim Erwachsenen. Dieser Zustand hilft bei der Geburt, wenn der Kopf durch den Geburtskanal gleiten muss, um sich der Enge anzupassen. Nach der Geburt formt sich der Schädel normalerweise von selber wieder zurück. Gründe die dies verhindern, können eine zu lange Geburt, ein Feststecken im Geburtskanal, eine Vakuumsextraktion, Zangengeburt o ä. sein. Und auch die darunter liegenden Strukturen, wie die Hirnhäute, die Gefäße und die Nerven, sowie die ganzen Membranen werden dadurch beeinflusst. Kann sich die Verzerrung nicht komplett auflösen, können gesundheitliche Störungen die Folge sein, die sich bis ins hohe Alter fortsetzen können. Und auch das kindliche Nervensystem ist bei der Geburt noch nicht völlig entwickelt. Erste Erfahrungen bekommt das Baby über die Mutter im Mutterleib. Es erlebt sowohl Freude als auch Angstgefühle und Stress in gleichem Maße, kann dieses aber noch nicht intellektuell einordnen, sondern nur als ein Gefühl.

Und auch die eigene Geburt ist ein großes Stressereignis für das Kind. Läuft die Geburt harmonisch ab und ist das Umfeld stressreduzierend für das Kind ausgelegt, wird es sich davon erholen. Einschränkungen können sein: Medikamenteneinnahme der Mutter (wehenfördernde Mittel, Narkosen, Beruhigungsmittel, schmerzreduzierende Mittel), starke Kompressionskräfte und auch zu schnelle Geburten und Kaiserschnitte. Ganz besonders hilfreich nach solchen Erfahrungen ist Fähigkeit der Mutter sich selbst zu regulieren, das heißt sich selbst zu beruhigen. Dann kann das kindliche Nervensystem sich daran orientieren und ausbalancieren. Ist es nicht möglich diese Erfahrungen oder Kompressionskräfte auszugleichen, ist es sinnvoll, das kindliche System durch eine craniosacrale Behandlung zu unterstützen.

Die von mir ausgeführte biodynamische craniosacrale Behandlung ist eine besonders sanfte Methode, die das ganze Kind in seinen Bedürfnissen mit einbezieht. Sie ist besonders dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungen achtsam sind und in Absprache mit dem Kind geschehen. Dazu gehört, mit dem Kind zu reden, es zu bestärken und auch die Bezugsperson mit in die Behandlung einzubeziehen. Die Berührungen sind je nach Alter oft nur kurz, mit Pausen dazwischen und bei älteren Kindern auch länger. Behandlungen finden daher je nach Alter des Kindes entweder in den Armen einer Bezugsperson statt, spielerisch liegend oder sitzend auf dem Boden oder einer Behandlungsliege.

Durch die Miteinbeziehung der Mutter oder Fürsorgeperson kann ein noch tieferes Verhältnis und eine tiefere Bindung mit dem Kind entstehen. Begleitende Gespräche mit der Fürsorgeperson oder auch kleinere Anleitungen für zu Hause können den Gesundheitsprozeß des Kindes unterstützen. Die biodynamische Craniosacraltherapie unterstützt die tiefen feineren Kräfte im Körper, die es ermöglichen, dass Veränderung in der Struktur von innen nach außen geschehen kann, ohne das kindliche System zu überfordern. Das Wissen um die pre- und perinatalen Stresssituationen und deren Folgen können sowohl mit der Craniosacralbehandlung und in der Kombination mit der Somatic-Experiencing ® aufgelöst oder verändert werden.

Die folgende Auflistung zeigt Beispiele für die Anwendung der Craniosacraltherapie bei Kindern:

  • • der Auflösung von geburtsbedingten Traumata, wie z.B. Kaiserschnitt, Nabelschnurumwicklungen, Anästhesien
  • Schreikindern
  • Schiefhals, Kiss –Syndrom
  • Tonusprobleme (Hyper-, Hypotonus, Asymmetrien)
  • Nachbehandlung nach Unfällen oder schweren Krankheiten
  • Schielen
  • Entwicklungsstörungen oder – Verzögerungen
  • ADS/ ADHS ( Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom/ mit Hyperaktivität)
  • Schulproblemen
  • Begleitbehandlung bei Zahn- und Kieferregulation
  • Haltungsproblemen, Skoliosen
  • gehäuften Infekten
  • Schmerzen, wie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen
  • Förderung von Talenten

  

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